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Artikel Tagged ‘Radio’

Interview (2): Schreiben in Zeiten von E-Books und Googlekratie

9. Juni 2009 Keine Kommentare

(Ankündigung eines Interviews, dass ich im Mittagsmagazins des lokalen Hallenser Radios “Corax” gegeben habe, 8. Juni 2009, 13:15 Uhr)

Der nordamerikanische Künstler Rob Matthews hat kürzlich einen 5000 Seiten starken Band drucken lassen, der alle „featured articles“ des freien Internet Lexikons Wikipedia enthält. „Featured articles“ ist sozusagen das “best of” von Wikipedia – eine Auswahl von 2500 aus fast 3 Millionen Artikeln. 30 cm hoch ist dieser Schmöker, mit dem Rob Matthews Wikipedia als Internetquelle hinterfragt. Bekanntlich schreiben auf Wikipedia eine unglaublich Menge an Autoren mit. Es besteht die Möglichkeit Texte zu ergänzen, Änderungen vorzuschlagen und Diskussionen zu starten. – Das Internet ist längst eine Plattform geworden, auf der viele Nutzer selbst schreiben und eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten zum Schreiben im Netz entwickelt haben. Florian Hartling ist Medienwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Doktorarbeit “Der digitale Autor – Autorschaft im Zeitalter des Internets” ist soeben im Transcript Verlag erschienen.

Programmhinweis (3): Radio Corax

6. Juni 2009 Keine Kommentare

Am Montag (also übermorgen) bin ich in der Mittagssendung unseres Hallenser (nichtkommerziellen) Lokalradios „Corax“, um eine halbe Stunde (also wirklich sehr ausgiebig) über mein Buch zum digitalen Autor zu sprechen.
Das ist sogar recht programmatisch, immerhin diskutiere ich darin sehr umfangreich das Projekt „Search Lutz!“, das im Herbst 2006 genau dort uraufgeführt wurde.
Das Interview starten ca. 13:15 Uhr, Corax kann in Halle auf UKW 93,5 empfangen werden, oder über den Livestream unter http://streaming.fueralle.org:8000/corax.mp3.m3u.

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Interview (1): Reflexionen zum Internet als Chance für Autoren

30. Mai 2009 Keine Kommentare

(Aus einem Interview, dass ich in der Sendung „Breitband“ gegeben habe, Deutschlandradio Kultur, 30. Mai 2009, 14:05 Uhr)

Häufig lassen die traditionellen Gatekeeper (Verlage etc.) Autoren auch aus nichtliterarischen Gründen nicht in den Markt. Das führt dazu, dass Schriftsteller ausgeschlossen werden, worunter sie auch sehr leiden und sich auch wirklich ausgestoßen fühlen. Diese haben jetzt mit dem Internet die Möglichkeit, selber aktiv zu werden und eine Aufmerksamkeit für sich selbst herzustellen. Es ist nicht einfach, sich gegen die vielen anderen Stimmen im Internet zu behaupten, aber das Netz bietet ja ganz viele Möglichkeiten der Selbstvermarktung – und wer auf diesen geschickt spielt, der kommt auch durch.

Programmhinweis (1): Deutschlandradio Kultur

29. Mai 2009 Keine Kommentare

Die überaus interessante (da voll auf Netzkultur ausgerichtete) Sendung „Breitband“ vom „Deutschlandradio Kultur“ beschäftigt sich morgen von 14:05 bis 15:00 Uhr ausgiebig mit den Chancen und Gefahren, die Autoren im Internet haben. Dies in Zeiten der umfassenden Digitalisierung und Veröffentlichung von Büchern durch Google sowie dem erbitterten Streit, der darum gerade geführt wird.
Ich habe den Kollegen heute Morgen Rede und Antwort gestanden (meine Position ist ja erklärtermaßen, dass ich vor allem die CHANCEN für die Autoren sehe), das Interview wird im Rahmen der Sendung morgen ausgestrahlt. Nachhören kann man es danach auf der Webseite von „Breitband“.

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