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Publikation (4): Randgänge der Mediengeschichte

26. November 2009 Keine Kommentare
Randgänge der Mediengeschichte
Titelblatt “Randgänge
der Mediengeschichte”

Pünktlich zum neuen Jahr ist auch noch ein Sammelband erschienen, den ich zusammen mit zwei Kollegen von meinem Institut in Halle herausgegeben habe. (Oder vielmehr: eigentlich ist es natürlich noch etwas Zeit für das ‚alte’ Jahr, aber verlagstechnisch ist 2010 als Erscheinungsjahr vermerkt, was nicht ganz ungeschickt ist, so gibt es für das neue Jahr schon einen größeren Brocken.) Wir haben darin jüngere Arbeiten zum weiten Feld der Mediengeschichte zusammengestellt, was auch in der Verlagsankündigung bereits anklingt: „Die ‚Randgänge der Mediengeschichte’ umkreisen bekannte und unbekannte Territorien der Historiographie und widmen sich damit einem der größeren Themengebiete der Medien(kultur)wissenschaft. Der vorliegende Band stellt aktuelle Forschungspositionen zusammen, die noch vorhandene weiße Flecken im Feld explorieren.“
Besonders stolz bin ich, dass wir hier sehr interessante Arbeiten zusammenführen konnten, die die historische Perspektive von ganz unterschiedlichen Phänomenen (Emotionen, Öffentlichkeit, Ikonen, Hören) und nahezu allen relevanten Medien (Zeitungen, Bücher, Fernsehen, Film bis hin zu den digitalen Medien) diskutieren. Den Band selbst haben wir am 23.11.2009 als Festschrift an Prof. Dr. Manfred Kammer übergeben, der mich seit nunmehr fünf Jahren in sehr verschiedenen Funktionen auch auf meinem ganz persönlichen akademischen Lebensweg begleitet hat. Er selbst ist einschlägig im Feld der Mediengeschichte und insbesondere der Geschichte von digitalen Medien unterwegs.

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Publikation (3): Dissoziierte Autoren

17. November 2009 Keine Kommentare
Screenshot Dichtung-digital
Screenshot “dichtung digital”

Es ist ja immer schön, wenn die Früchte der eigenen Arbeit dann schwarz auf weiß vor einem liegen, dieser Tage ist dann endlich ein Artikel erschienen, der schon etwas länger angekündigt war. Oder vielmehr, er war eigentlich schon publiziert, als Pre-Print im Netz und wurde dann in die reguläre Ausgabe überführt. Das dann ebenfalls im Netz.
Der Aufsatz ist eine aktualisierte und überarbeitete Version eines Kapitels aus meiner Doktorarbeit. Unter dem Titel „Dissoziierte Autoren“ widme ich mich mich insbesondere der höchst interessanten Subgattung einer netzliterarischen Performanzkunst und diskutiere im Detail das Projekt „Search Lutz“ von Johannes Auer. Dies hatte Ende 2006 ‚hier’ in Halle (Saale) Uraufführung und besonders gelungen fand ich insbesondere die reiche Verarbeitung des Phänomens „Autorschaft“.
Erschienen ist der Aufsatz beim ‘Platzhirschen’ „dichtung-digital“, was mich sehr stolz macht. Leider hat das Journal schon seit Jahren mit ökonomischen Problemen zu kämpfen (die ich auch mit verfolge) oder vielleicht vielmehr mit der Abwesenheit eines belastbaren ökonomischen Modells. Umso schöner ist es, dass jetzt wieder eine Ausgabe erschienen ist, die einige interessante Positionen aus dem aktuellen Diskurs um Netzliteratur zusammenführt. U.a. Auszüge aus Roberto Simanowskis jüngsten Büchern (die ich ja immer nur warm empfehlen kann) und von Alexandra Saemmer, die ich von einer interessanten Konferenz in Madrid kenne.

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Publikation (2): Digitalni avtor?

16. November 2009 Keine Kommentare

Titelblatt Special IssueLetzte Woche habe ich endlich das Belegexemplar meiner ersten slowenischen Publikation bekommen. Titel meines Artikels: “Digitalni avtor? Avtorstvo v diditalni dobi / The Digital Author? Authorship in the Digital Era”. Erschienen war der Band bereits Mitte August, aber hatte scheinbar doch einen etwas problematischen Weg von Ljubljana hier herüber.
Und zwar handelt es sich dabei um den Tagungsband zu einer kleinen, aber interessanten Tagung zum Thema „The Author: Who or What Is Writing Literature?“, die September 2008 in Vilenica / Slowenien stattfand (einiges mehr dazu findet sich auf der Webseite zur Veranstaltung). Ich war dankenswerterweise eingeladen von der „Slovenian Comparative Literature Association“ und hatte dort einige zentrale Ergebnisse meiner kurz zuvor erschienenen Doktorarbeit vorgestellt.
Interessant war die Einbettung in das größte slowenische Literaturfestival, das gleichzeitig stark international ausgeprägt ist, dadurch nahmen auch zahlreiche Autoren an der Tagung teil. Ebenfalls reizvoll waren die ganz unterschiedlichen theoretischen Zugänge zu dem natürlich sehr komplexen Thema Autorschaft.
Leider ist der Band, der als zweisprachige „Special Issue“ der Verbandszeitschrift „Primerjalna književnost“ erschien, noch nicht online verfügbar wie seine Vorgängerausgaben. Das wird aber hoffentlich noch nachgeholt, immerhin ist die Zeitschrift nur sehr schwer an deutschen Bibliotheken zu finden.

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Publikation (1): Der digitale Autor

5. Mai 2009 Keine Kommentare

Rechtzeitig zum 6. Geburtstag meiner großen Tochter (wenn das kein gutes Omen ist), ist mein Buch zum “digitalen Autor” beim renommierten “Transcript”-Verlag erschienen. Dort untersuche ich, wie sich literarische Autoren im Internet und durch das Internet verändern. Sozusagen ‘nebenbei’ liefert das Buch eine Bestandsaufnahme von aktueller deutschsprachiger, digitaler Literatur, die eben diese Fragen von Autoren und Autorschaft poetisch verarbeiten.
In das Buch eingeflossen sind Überlegungen aus fast neun Jahren, in denen mich das Thema der digitalen Literatur beschäftigt, dementsprechend stolz bin ich, dass es auch optisch so gut geworden ist.

Kurzinfo:

Florian Hartling
Der digitale Autor. Autorschaft im Zeitalter des Internets
Bielefeld: Transcript 2009.
382 Seiten, ISBN 978-3-8376-1090-1

Das Internet ist ein demokratisches Medium – jeder kann Texte publizieren, der »schreibende Leser« ersetzt den traditionellen Autor. So lauten gängige – aber falsche – Vorstellungen, wenn von Literatur im Netz die Rede ist. Stattdessen ist mit dem Boom der Netzliteratur ein Aufleben des Autors im Internet zu beobachten, zusammen mit traditionellen Formen des Literaturbetriebs.
Dieses Buch liefert eine erste systematische Analyse der Bedingungen von Autorschaft im Internet. Damit widmet es sich einem Problem, das für die neuere medientheoretische Diskussion und die methodische Entwicklung der Medienwissenschaft von großer Bedeutung ist.

Für weitere Informationen bitte hier entlang.

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DOC umwandeln – anhängen – fertig

5. März 2009 Keine Kommentare

Sozusagen in der Nacht vor dem Urlaub (den wir dann doch einen Tag später angetreten sind, weil beide Eltern völlig in den Seilen hingen, krankheits- und arbeitsbedingt), aber am Ende dann doch mit anderthalb Monaten Verspätung habe ich das Buchmanuskript meiner Doktorarbeit fertigbekommen und glücklich strahlend an den Verlag geschickt. Es wird dort ja schon des längerem in der Verlagsvorschau und auf der Webseite angekündigt, wurde also etwas Zeit.
Spass hats gemacht, auch wenn es arg mühsam gewesen ist, jede Silbentrennung, jeden Zeilenumbruch, einfach jede Zeile Stück für Stück zu checken; da bin ich froh, dass bei zwei der nächsten größeren Projekten dies von anderer Hand erledigt wird. (Bei HALMA muss ich es dann doch wieder selbst machen – zu früh gefreut :) )
Und stolz bin ich auf die behutsamen Aktualisierungen und das wirklich noch einmal sehr gründliche (dreifache) Korrektorat, bin also schon sehr gespannt auf die Druckfahnen – am Ende wird doch noch allerhand übersehen worden sein…

Update am Tag danach: Grad meldet sich der Verlag mit seinen Korrekturanmerkungen – ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, dass sie auf eine DIN A4-Seite passen? In zwei Wochen soll die finale Fassung zurück. Was ich bestätigt habe. Sportlich…

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