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	<title>Florian Hartling. Netzleben</title>
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	<description>Everyone is an author, which means that no one is an author?</description>
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		<title>Publikation (11): Studie zum ‚Unterschichtenfernsehen’</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 20:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem Kurt Beck im Herbst 2006 über das deutsche „Unterschichten-Problem“ wetterte, sind auch Fernsehsender in der Debatte, die angeblich „Unterschichten-Programme“ senden würden. Sowohl in den Medien als auch in der Wissenschaft wurden die Rezipienten dieser Sendungen als einheitliche Gruppe von „Unterhaltungsfreunden mit einfacher Bildung“ charakterisiert, die den elitären Informationssuchern gegenüberstehen würden. Gerade die erste Gruppe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2013/02/halma25-titel.jpg" rel="lightbox" ><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2013/02/211-halma25-titel.jpg" alt="Cover HALMA 25" title="Cover HALMA 25" width="211" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1926" align="right" hspace="10"/></a></p>
<p>Seitdem Kurt Beck im Herbst 2006 über das deutsche „Unterschichten-Problem“ wetterte, sind auch Fernsehsender in der Debatte, die angeblich „Unterschichten-Programme“ senden würden. Sowohl in den Medien als auch in der Wissenschaft wurden die Rezipienten dieser Sendungen als einheitliche Gruppe von „Unterhaltungsfreunden mit einfacher Bildung“ charakterisiert, die den elitären Informationssuchern gegenüberstehen würden. Gerade die erste Gruppe bekommt im öffentlichen Raum viel Aufmerksamkeit und wird hier oft als homogene Masse diffamiert.</p>
<p>Meine Kollegin Katja Kochanowski hat sich diesem Thema in ihrem Dissertationsprojekt angenommen und wird darin nachweisen, dass diese Homogenisierungen unrealistisch und unangebracht sind. Stattdessen untersucht sie, welches Programm Rezipienten in einer ökonomisch prekären Lebenssituation und mit niedrigem Bildungsstand tatsächlich konsumieren und vor allem, wie sie dies tun. Methodisch arbeite ihre Untersuchung mit einem sehr aufwändigen und komplexen setting, das ganz verschiedene Methoden kombiniert. Dadurch kommt sie zu sehr tiefgründigen Ergebnissen.</p>
<p>Ich bin ganz froh und stolz, dass sie in einem HALMA-Heft ihre ersten Ergebnisse publiziert und darin auch ihre Methode erstmalig näher vorstellt. (<a href="http://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&#038;pm_id=1989">Mehr dazu in der Pressemitteilung.</a>)</p>
<p>Das Heft (was hier heruntergeladen werden kann: <http://www.medienkomm.uni-halle.de/publikationen/halma/halma25/>) hat schon allerhand Presseresonanz erhalten, so in der <a href="http://www.mz-web.de/campus/medienwissenschaft-gibt-es-das--unterschichtenfernsehen--,20641608,21905032.html">„Mitteldeutschen Zeitung“</a> (was bei Hallenser Probanden gut passt) und in <a href="„Fernsehen für Doofe?“ http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/impuls/rueckschau/schwarzwald-naturpark/-/id=1856956/nid=1856956/did=10815206/1ju09x9/index.html">SWR 2</a>. </p>
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		<title>Programmhinweis (8): Politischer Protest in den (neuen) Medien</title>
		<link>http://www.hartling.org/2013/programmhinweis-8-politischer-protest-in-den-neuen-medien/</link>
		<comments>http://www.hartling.org/2013/programmhinweis-8-politischer-protest-in-den-neuen-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 17:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Herbst konnte man jeden Abend in den Nachrichten zusehen, wie sich der politische Protest gegen die massiven wirtschaftlichen Einschnitte Bahn brach. Insbesondere in Südeuropa sah man sehr drastische und auch beklemmende Bilder, dankbar von den Massenmedien aufgenommen und im Abendprogramm verbreitet. Und es sicher nicht falsch zu sagen: drastisch und beklemmend inszenierte Bilder. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<table style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);" align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2013/01/protest_flyer.png" alt="Cover Literatur und Digitalisierung" class="alignnone size-full wp-image-2137" height="260" width="320"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im letzten Herbst konnte man jeden Abend in den Nachrichten zusehen, wie sich der politische Protest gegen die massiven wirtschaftlichen Einschnitte Bahn brach. Insbesondere in Südeuropa sah man sehr drastische und auch beklemmende Bilder, dankbar von den Massenmedien aufgenommen und im Abendprogramm verbreitet. Und es sicher nicht falsch zu sagen: drastisch und beklemmend <strong>inszenierte </strong>Bilder.</p>
<p>Ich sage: Inszenierung, weil die gezeigten Proteste in Südeuropa zwar scheinbar spontan und auch unabhängig von den Kameras zu funktionieren scheinen, tatsächlich aber gerade vor den Kameras und für die Kameras erst <strong>hergestellt </strong>werden</p>
<p>Diese Zusammenhänge stehen im Zentrum meiner Überlegungen, die ich am kommenden Dienstagabend im Rahmen der <a href="http://www.cultureconaction.de/ringvorlesung-protest-2012">Ringvorlesung „Protest“</a> präsentieren will als quasi medienwissenschaftliche Einordnung der Ringvorlesung und als theoretische Hinwendung zu Medien und Protest. (Etwas nachträglich, weil ich beim ersten Termin leider krank gewesen bin.) </p>
<p>Medien nehmen natürlich eine wichtige Rolle in der Politikvermittlung zwischen Politik und Gesellschaft ein. Interessant ist auch, wie Medien Wirklichkeit präsentieren, bzw. vielmehr herstellen und in die Gesellschaft tragen. Auf Basis dieser Zusammenhänge leite ich dann Folgerungen für politischen Protest und Protestbewegungen ab: Protest muss in die Medien wirken, damit die Massen es hören.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert von dem studentischen <a href="http://www.cultureconaction.de/">Verein „CultureConAction e.V.“</a>, und ist offen für alle (nicht nur Medien- und Politikwissenschaftler <img src='http://www.hartling.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ). Los geht es um 18:15 Uhr im Melanchtonianum, HS 18.</p>
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		<title>Rückblick (6): Theorie des Medienwandels</title>
		<link>http://www.hartling.org/2013/ruckblick-6-theorie-des-medienwandels/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 10:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr ist noch recht jung, aber es brummt auch schon wieder die Tastatur. In der vergangenen Woche war ich auf Einladung der Fachgruppe „Kommunikationsgeschichte“ (DGPuK) auf einer sehr interessanten Tagung zum Thema „Theorie des Medienwandels“. Das Ganze fand im sehr angenehmen Ambiente der Neuen Stadtbücherei Augsburg statt und war somit bereits in seinem setting [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr ist noch recht jung, aber es brummt auch schon wieder die Tastatur. In der vergangenen Woche war ich auf Einladung der <a href="http://www.dgpuk.de/fachgruppenad-hoc-gruppen/kommunikationsgeschichte/">Fachgruppe „Kommunikationsgeschichte“ (DGPuK)</a> auf einer sehr interessanten Tagung zum Thema <a href="http://www.imb-uni-augsburg.de/kw-oeffentliche-kommunikation/tagung-quottheorien-des-medienwandelsquot">„Theorie des Medienwandels“</a>. Das Ganze fand im sehr angenehmen Ambiente der <a href="http://www.stadtbuecherei.augsburg.de/">Neuen Stadtbücherei Augsburg</a> statt und war somit bereits in seinem setting hochinteressant: Denn gerade in diesem Gebäude spiegelt sich nachdrücklich der Wandel unseres Mediensystems wider. (Wie vermutlich bei modernen Büchereien &#8211; oder Mediatheken &#8211; überhaupt.)<br />
Inhaltlich orientierte sich die sehr instruktive Tagung vor allem an einer historischen Perspektive auf die kommunikativen Veränderungen und war recht stark geprägt von Präsentationen aus dem <a href="http://www.mediatisiertewelten.de/">DFG-Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“</a>. Dies war dann auch nicht besonders überraschend, weil die Mediatisierung (oder auch „Medialisierung“ als inhaltlich etwas anders fokussiertes Konzept) auch zu einer komplexen Theorie der Kommunikationsgeschichte weiterentwickelt wurde und momentan einen enormen wissenschaftlichen Output aufweisen kann.<br />
Ich selbst war eingeladen, etwas zum Konzept des Dispositivs als mediengeschichtlicher Modellierung zu sagen – auch wenn es unter den „klassischen“ Theorieansätzen subsummiert wurde, bin ich natürlich der Meinung, dass man auch heute noch recht gut damit arbeiten kann. Mehr zur Tagung <a href="http://www.imb-uni-augsburg.de/kw-oeffentliche-kommunikation/tagung-quottheorien-des-medienwandelsquot">auf der begleitenden Webseite</a>. </p>
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		<title>Publikation (10): Literatur und Digitalisierung</title>
		<link>http://www.hartling.org/2013/publikation-10-literatur-und-digitalisierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 12:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Als „Weihnachtsgeschenk“ erreichte mich noch um alten Jahr ein schönes Belegexemplar, das (verlagsüblich) für 2013 datiert ist und somit nun annonciert werden kann. Es handelt sich um einen sehr schönen Sammelband, der – soweit ich das überblicken kann – erstmalig im deutschsprachigen Raum ganz systematisch die Veränderungen des traditionellen Buchmarktes durch die Digitalisierung diskutiert. Er [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<table style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);" align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2013/01/9783110237887.jpg" alt="Cover Literatur und Digitalisierung" width="150" height="227" class="alignnone size-full wp-image-2137" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Als „Weihnachtsgeschenk“ erreichte mich noch um alten Jahr ein schönes Belegexemplar, das (verlagsüblich) für 2013 datiert ist und somit nun annonciert werden kann. Es handelt sich um einen sehr schönen Sammelband, der – soweit ich das überblicken kann – erstmalig im deutschsprachigen Raum ganz systematisch die Veränderungen des traditionellen Buchmarktes durch die Digitalisierung diskutiert. Er wurde unter dem Titel „Literatur und Digitalisierung“ von Christine Grond-Rigler und Wolfgang Straub herausgegeben und ist gerade bei „de Gruyter“ erschienen.</p>
<p>Das ist ein wirklich schönes Werk, weil hier auf etwas mehr als 300 Seiten in zwölf prägnanten Sachartikeln die Befunde des aktuellen literatur- und medienwissenschaftlichen Diskurses zusammengeführt werden, die sonst nur in sehr langen Dissertationen oder vereinzelt sowie versteckt in Sammelbänden auftauchen. </p>
<p>Ich durfte einen Artikel zur Veränderung der Autorschaft beisteuern und habe dazu <a href="http://www.hartling.org/der-digitale-autor/">Ergebnisse meiner Diss</a> aktualisiert. <a href="http://www.degruyter.com/view/product/128519">Hier ist die Verlagsseite</a> und auch noch der Ankündigungstext:</p>
<blockquote><p>Der öffentliche Diskurs in Bezug auf kulturelle Umbrüche durch die Möglichkeiten der Digitalisierung ist von einem hohen Maß an Skepsis und Ablehnung gegenüber neuen Technologien geprägt. Das gilt – abgesehen von den Speerspitzen des Fortschritts – besonders auch für jene Branchen, die professionell mit Literatur zu tun haben, wie den Buchhandel, das Verlagswesen, die Literaturwissenschaft oder auch die AutorInnenverbände. Genauere Analysen zeigen jedoch, dass die Buchkultur nicht in der Digitalisierung endet, sondern sich in ihr fortsetzt. Denn viele Vorzüge der dezentralen Wissensbereitstellung durch digitale Medien sind lediglich perfektionierte, beschleunigte und in der Handhabung vereinfachte Praktiken, die sich bereits in der Buchkultur durchgesetzt haben und weiterhin unsere Vorstellung vom Umgang mit geistigen Inhalten bestimmen.</p>
<p>„Literatur und Digitalisierung“ informiert wissenschaftlich fundiert über die Veränderungen in der Produktion, Verbreitung und Rezeption von Literatur durch Digitalisierung und resümiert bisherige Entwicklungen mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum. Namhafte ExpertInnen verschaffen einen Überblick über einen dynamischen, oft als disparat empfundenen Bereich. Übersichtlichkeit und leichte Handhabbarkeit sollen den Abbau vorhandener Unklarheiten und Mythisierungen erleichtern.</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Programmhinweis (7): Wie Politiker die neuen Medien nutzen</title>
		<link>http://www.hartling.org/2012/programmhinweis-7-wie-politiker-die-neuen-medien-nutzen/</link>
		<comments>http://www.hartling.org/2012/programmhinweis-7-wie-politiker-die-neuen-medien-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 10:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der SPD-Kanzlerkandidat hielt bis vor kurzem nicht viel vom Internet (was er seit seiner Kür jetzt natürlich ändern will), der Vorsitzende dagegen twittert auch schon mal aus der Elternzeit. Foto: Phil Campbell In den Reihen der CDU ist mehr als bekannt, dass die Bundeskanzlerin nicht nur ihr Handy, sondern auch ihr iPad sehr schätzt (und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der SPD-Kanzlerkandidat <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/peer-steinbrueck-spd-kanzlerkandidat-stellt-sich-chat-im-internet-a-861571.html" target="_blank">hielt bis vor kurzem nicht viel vom Internet</a> (was er seit seiner Kür jetzt natürlich ändern will), der Vorsitzende dagegen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-chef-sigmar-gabriel-im-twitter-interview-zur-bankenregulierung-a-846712.html" target="_blank">twittert auch schon mal aus der Elternzeit</a>.</p>
<table style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);" align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2012/11/smartphone.jpg" alt="" title="smartphone" width="320" height="213" class="alignnone size-full wp-image-2108" /></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0px solid rgb(255, 255, 255);" align="right"><small>Foto: </small><a href="http://www.flickr.com/photos/clanlife/6369804665/"><small>Phil Campbell</small></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In den Reihen der CDU ist mehr als bekannt, dass die Bundeskanzlerin nicht nur ihr Handy, sondern auch ihr iPad sehr schätzt (<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/seehofer-kritisiert-merkels-ipad-nutzung-a-849621.html" target="_blank">und dafür von CSU-Chef Seehofer heftig kritisiert wurde</a>). </p>
<p>Man sieht, die Leidenschaften scheinen sehr gespalten unter Politikern, es ist aber signifikant, wie stark die neuen Medientechnologien (Internet, Smartphones und Tablets) sowie die auf ihnen laufenden Applikationen (Twitter, Facebook, Blogs &#038; Co.) die politische (Öffentlichkeits-) Arbeit verändert haben.</p>
<p>Eine grandiose Dokumentation darüber lief vor einiger Zeit bei SPIEGEL TV, und die beiden Protagonisten sind ja nicht irgendwer: FDP-Minister Dirk Niebel und die stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD Manuela Schwesig. Da das auf einem privaten Sender lief, gibt es die Doku gottseidank auch noch im Netz: <a href="http://www.spiegel.tv/#/filme/politik-zeiten-des-smartphones/" target="_blank">Atemlos. Politik in Zeiten des Smartphones</a>. (27.06.2011)</p>
<p>Ich spreche morgen im <a href="http://jugenduni.de/schueler/jugenduniwoche" target="_blank">Rahmen der wunderbaren Jugenduni-Woch</a>e über dieses Thema und mache vor Gymnasiasten auch noch ein bisschen Werbung für <a href="http://www.medienkomm.uni-halle.de/lehre/studiengaenge/" target="_blank">unsere Studiengänge in der Medien- und Kommunikationswissenschaft</a>. Los geht es um 10 Uhr im schönes Hallischen Saal am Uniplatz.</p>
<p><strong>Update:</strong> Die &#8220;Jugenduni&#8221; ist 2013 für den Preis &#8220;Der Esel, der auf Rosen geht&#8221; nominiert. <a href="http://www.mz-web.de/artikel?id=1353577205427">Eine schöne Vorstellung gibt es dazu auch</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Publikation (9): Weblogs iranischer Frauen</title>
		<link>http://www.hartling.org/2012/publikation-9-weblogs-iranischer-frauen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 15:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekanntlich werden die Revolutionen des „arabischen Frühlings“ ja als Siegeszug von Blogs und sozialen Netzwerken in der Mobilisierung der Öffentlichkeit gedeutet, was aber sicherlich in seiner Deutung etwas zu kurz greift („die Revolution hat auf der Straße stattgefunden“). Schon deutlich länger aktiv sind Blogger im Iran – und an diesem Fallbeispiel kann gesehen werden, dass [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2012/02/halma24-titel.jpg" rel="lightbox" ><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2012/02/211-halma24-titel.jpg" alt="Cover HALMA 24" title="Cover HALMA 24" width="211" height="299" class="alignnone size-medium wp-image-1926" align="right" hspace="10"/></a></p>
<p>Bekanntlich werden die Revolutionen des <a href="http://www.bpb.de/themen/XLPYYY,0,Arabischer_Fr%FChling.html">„arabischen Frühlings“</a> ja als <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2012/07/Beilage/001.html">Siegeszug von Blogs</a> und sozialen Netzwerken in der Mobilisierung der Öffentlichkeit gedeutet, was aber sicherlich in seiner Deutung etwas zu kurz greift (<a href="http://www.bpb.de/themen/QSBCIZ,0,Die_Rolle_der_neuen_Medien_im_Arabischen_Fr%FChling.html">„die Revolution hat auf der Straße stattgefunden“</a>).<br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,427796,00.html">Schon deutlich länger aktiv sind Blogger im Iran</a> – und an diesem Fallbeispiel kann gesehen werden, dass und wie Kritiker im Internet leider auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,720110,00.html">massiv mundtot gemacht werden können</a>. Trotzdem iranische Blogger massiver Kontrolle und Repression unterliegen, boomen Blogs vor allem unter Frauen. Dazu haben sich verschiedene Strategien der Identitäts-Tarnung, der Maskierung von Aussagen sowie der Artikulation von Meinungen herausgebildet, die zu einem faszinierenden Diskurs führen.<br />
Diese Fragen untersucht meine Kollegin Sara Ginolas, die selbst über einen iranischen Background verfügt und somit eine ausgewiesene Expertin ist. Ich habe ihre Arbeit „Weblogs iranischer Frauen. Freiräume für Kritik und Selbstausdruck“ in unserer Reihe „Hallische Medienarbeiten“ herausgeben dürfen und freue mich sehr, dass die Ergebnisse dieser interessanten Studie nun breit verfügbar sind.<br />
Sie arbeitet weiter und wird ihre neuen Erkenntnisse in ihre Doktorarbeit einfließen lassen, die ein schönes Standardwerk werden dürfte.</p>
<p>Das Heft kann wieder hier heruntergeladen werden: &lt;<a href="http://www.medienkomm.uni-halle.de/publikationen/halma/halma24/">http://www.medienkomm.uni-halle.de/publikationen/halma/halma24/</a>&gt;</p>
<p>Und hier noch der Abstract:</p>
<blockquote><p>Weblogs haben sich im Iran rasend schnell etabliert und innerhalb der dortigen Medienlandschaft eine bedeutende Stellung eingenommen. Diese Arbeit widmet sich den Gründen für dieses Phänomen und stellt weibliche iranische Blog-Autorinnen dabei in den Vordergrund. Frauen sind im Iran von den staatlichen Reglementierungen besonders betroffen, weshalb ihre Art der Nutzung von Weblogs sowie ihre Thematiken von besonderem Interesse sind. Weblogs stellen einen medialen Freiraum dar, in denen gleichzeitig persönliche sowie öffentliche Kommunikation stattfindet. Gesellschaftlich heikle Themen werden diskutiert, ohne starke Rücksicht auf traditionelle Normen nehmen zu müssen. Diese Erfahrung ermöglicht neue Wege zur Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung. Dies wird auch anhand der analytischen Betrachtung eines exemplarischen Weblogs ersichtlich.</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Verblödet das Internet?</title>
		<link>http://www.hartling.org/2012/verblodet-das-internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die neuen Medien gefährlich sind, weil in der Lage, den Rezipienten zu verdummen, ist eine Befürchtung, die bekanntermaßen schon Plato gegen die Schrift geäußert hat. (Also, als die Schrift noch „neu“ war.) Sie wurde seitdem beständig wiederholt: beim Roman, beim Fernsehen, beim Kino und jetzt halt beim Internet. In der aktuellen Ausgabe des Unimagazins [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die neuen Medien gefährlich sind, weil in der Lage, den Rezipienten zu verdummen, ist eine Befürchtung, die bekanntermaßen schon Plato gegen die Schrift geäußert hat. (Also, als die Schrift noch „neu“ war.) Sie wurde seitdem beständig wiederholt: beim Roman, beim Fernsehen, beim Kino und jetzt halt beim Internet.<br />
In der aktuellen Ausgabe des Unimagazins meiner Universität, die („online first!“) nun seit heute im Internet zu haben ist, wird diese These diskutiert. Ich bin gebeten worden, den Kulturpessimisten zu geben, was ich gern gemacht habe und die bereits erwähnte Diskurslinie auch schätze (plus: Die These hat ja auch etwas Wahres): </p>
<blockquote><p>
Ausgiebige Lektüre, besonnenes Bedenken des Gelesenen, Anwendung des Wissens auf neue Zusammenhänge und schließlich das mühevolle Ringen um die richtigen Argumentationen: All diese Kulturtechniken werden in den Zeiten des Web 2.0 torpediert von bunten Chatfenstern, Nachrichtenfeeds und Kommunikationsbrocken, die alle „Hier! Hier!“ schreien. Hektisch tippend werden die Nutzer hineingesaugt in das Echtzeit-Netz und existieren fortan nur noch in einem Strom von „Gefällt mirs“ und „+1“.</p></blockquote>
<p>Sparringpartner ist <a href="http://blogs.urz.uni-halle.de/politikwissenschaft/" target="_blank">ein Kollege aus der Politikwissenschaft</a>, den ich noch nicht kenne, aber das lässt sich ja nachholen. <a href="http://www.verwaltung.uni-halle.de/DEZERN1/PRESSE/MAGAZIN/2012/UNIMAGAZIN1-2012.pdf" target="_blank">Das ganze Heft gibt es als PDF</a> &#8211; <a href="http://www.magazin.uni-halle.de/13800/lasst-uns-das-internet-verbloden/" target="_blank">und der Artikel auch noch einmal einzeln, direkt zum Online-Lesen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>10 Jahre Online-Journalismus an der Universität Halle</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 10:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[auszug]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ende November 2011 feierte mein Arbeitgeber, das Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universität Halle-Wittenberg, <a href="http://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&#038;pm_id=1697">sein 10jähriges Bestehen als unabhängige Einheit</a>. Das wurde mit einer großen Festwoche gefeiert, in deren Rahmen nicht zuletzt auch gefeiert wurde, dass vor zehn Jahren die Idee geboren wurde, hier in Halle einen Studiengang für Online-Journalismus aufzubauen. Dieser Studiengang ist eine enge und fruchtbare Kooperation zwischen dem Verlagshaus M. DuMont Schauberg bzw. der Mitteldeutschen Zeitung und der Halleschen Europäischen Journalistenschule. Ich selbst durfte von Anfang an konzeptionell und organisationell daran mitwirken. Daher war es mit eine besondere Ehre, diese Kooperation im Rahmen der Festwoche vorstellen zu dürfen – <a href="http://www.hartling.org/?p=1941">der Text nach dem Klick</a>.</p>
<p><a href="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2011/12/programm-festwoche.pdf">Das Programm der Woche liegt noch hier</a>, in der Mitteldeutschen Zeitung gab es zwei schöne Artikel zum Jubiläum:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mz-web.de/artikel?id=1321007824267">18.11.2011: Profis im Web 2.0</a></li>
<li><a href="http://www.mz-web.de/artikel?id=1321007829171">24.11.2011: Journalistenschule Halesma feiert Geburtstag</a></li>
</ul>
<p><span id="more-1941"></span></p>
<hr />
<p>Florian Hartling</p>
<h1>Kurzpräsentation HALESMA A.N.D.</h1>
<p><em>Gehalten am Mittwoch, 23.11.2011 im Rahmen der Festwoche „10 Jahre Medien- und Kommunikationswissenschaften“</em></p>
<p>Magnifizienz,<br />
sehr geehrter Herr Staatssekretär,<br />
sehr geehrte Frau Prodekanin / sehr geehrter Herr Dekan,<br />
sehr geehrter Herr Sommerfeld,<br />
sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Studierende,</p>
<p>wenn wir heute nicht nur das Department Medien- und Kommunikationswissenschaften feiern, sondern auch zehn Jahre der Idee, in Halle eine europäische Journalistenschule aufzubauen, dann feiern wir hier eine Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Gegründet wurde die „Hallesche Europäische Journalistenschule für Multimediale Autorschaft“ in einer Periode der medialen Umbrüche. Die Goldschürfer-Zeit im Internet hatte mit einem großen Knall geendet, trotzdem gingen ab 2001 auch die letzten Presseverlage online. Sie taten dies, auch wenn sie das Internet noch als Bedrohung empfanden, sicher auch empfinden mussten. </p>
<p>Es war aber schnell deutlich, dass in den neuen Medien die Inhaltspräsentationen vielseitiger und komplexer werden – eben multimedial. Und es lag auf der Hand, dass sich das Berufsbild von Journalisten daher tiefgreifend verändern würde.</p>
<p>In diesem Sinne sind wir froh, dass das Medienhaus M. DuMont Schauberg so mutig gewesen ist, hier an der Ausbildung dieser zukünftigen Online- und Multimedia-Journalisten mitzuwirken. Seit 2003 gibt es den Masterstudiengang „MultiMedia &#038; Autorschaft“, den das Department Medien- und Kommunikationswissenschaften in Kooperation mit der Halleschen Europäischen Journalistenschule und M. DuMont Schauberg bzw. dem Hallenser Zeitungshaus „Mitteldeutsche Zeitung“ durchführt.</p>
<p>Eine Besonderheit des Studienprogrammes ist dabei die konsequente Orientierung auf eine praxisbezogene Ausbildung, die durch erfahrene Dozenten aus dem Berufsfeld gestützt wird. Hier profitiert der Studiengang auch konkret vom Know-how von Vertretern der „Mitteldeutschen Zeitung“: Studierende haben nicht sehr oft die Gelegenheit, vom Chefredakteur einer großen Regionalzeitung persönlich unterrichtet zu werden. Diese Praxisorientierung geschieht dabei stets unter Beachtung theoretischer Inhalte: Die praktische Ausbildung weist somit über die reine Anwendung auf größere Zusammenhänge und zukünftige Problemfelder hinaus.</p>
<p>Unsere Studierenden stehen deshalb manchmal vor Problemen, die erst übermorgen tatsächlich für den praktischen Journalismus relevant werden. Das ist auch gut so; denn sie entwickeln neue Präsentationsformen wie etwa 3D-Visualisierungen, interaktive Stadtpanoramen, Wikis oder Ideen für iPad-Anwendungen. Sie diskutieren darüber hinaus auch, wie sich die Kommunikation mit den Lesern ändert, etwa in den sozialen Netzwerken oder Internetforen.</p>
<p>Seit 2003 haben mittlerweile vier Jahrgänge mit insgesamt 53 Absolventen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Unsere Studierenden kommen dabei nicht nur aus Europa, sondern der ganzen Welt: Bulgarien, Russland, Spanien, Indien oder Venezuela. Damit weitet sich die Perspektive in den Seminaren beständig auch auf andere Mediensysteme und Kulturen.<br />
Nach ihrem Studium arbeiten sie nicht nur als Online-Journalisten, sondern auch als Entwickler von eLearning-Umgebungen oder als Multimedia-Producer. Damit wird das breite Spektrum möglicher Berufsfelder deutlich. Solche Leute braucht die Wirtschaft, in Halle und anderswo.</p>
<p>Und wir sind froh, dass die Kooperation zwischen Theorie und Praxis, zwischen Department, Journalistenschule und Medienhaus den Absolventen auch eine direkte Berufsperspektive bietet: Anfang des Monats haben bereits das zweite Mal Absolventen des Masterstudienganges ein Volontariat bei der „Mitteldeutschen Zeitung“ antreten können. Sie entwickeln dort neue, multimediale Formate für die Regionalzeitung der Zukunft. Und davon lernt dann auch wieder die Wissenschaft. Es ist eben eine gute Kooperation, ein gegenseitiges Geben und Nehmen. So soll es auch sein. </p>
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		<title>Publikation (8): Kataloge als Medien</title>
		<link>http://www.hartling.org/2011/publikation-8-kataloge-als-medien/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 20:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Weile her seit meinem letzten Posting, da ich ein halbes Jahr mit einem sehr praktischen Projekt verbracht habe, das alle freie Zeit aufsaugte. Jetzt aber sind alle Haken an der Wand und alle Kisten ausgepackt, und es freut mich sehr, die Veröffentlichung eines schon länger erwarteten Bandes aus unserer kleinen Publikationsreihe „HALMA: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2011/11/halma23-titel.jpg" rel="lightbox" ><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2011/11/halma23-titel-211x300.jpg" alt="Cover HALMA 23" title="Cover HALMA 23" width="211" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1926" align="right" hspace="10"/></a></p>
<p>Es ist eine Weile her seit meinem letzten Posting, da ich ein halbes Jahr mit einem sehr praktischen Projekt verbracht habe, das alle freie Zeit aufsaugte. Jetzt aber sind alle Haken an der Wand und alle Kisten ausgepackt, und es freut mich sehr, die Veröffentlichung eines schon länger erwarteten Bandes aus unserer kleinen Publikationsreihe „HALMA: Hallische Medienarbeiten“ ankündigen zu dürfen. Meine Kollegin Cordula Günther und die Magisterabsolventin Ulrike Roßbach untersuchen nicht nur aber auch: Ikea-Kataloge und deren Medialität.</p>
<p>Weitere Informationen und der Ort, wo man den ganzen Band herunterladen kann: <a href="http://www.medienkomm.uni-halle.de/publikationen/halma/halma23/">http://www.medienkomm.uni-halle.de/publikationen/halma/halma23/</a></p>
<p>Und hier noch die Abstracts</p>
<blockquote><p>
<strong>Cordula Günther, Ulrike Roßbach (2010): Kataloge als Medien? </strong><br />
<em>Cordula Günther: Kataloge? Find’ ich gut! Kataloge als Medien und kulturelle Aspekte der medialen Wareninszenierung </em><br />
Kataloge können als Teil von werblichen Maßnahmen betrachtet werden. So werden sie z. B. als eine Möglichkeit adressierter medialer Direktwerbung aufgefasst. Während die Werbung insgesamt sowie einzelne Werbeformen sich großer medienwissenschaftlicher Aufmerksamkeit erfreuen, sind Kataloge oder Versandhauskataloge bislang eher Gegenstand der Marktforschung bzw. angewandten Medienwirkungsforschung geblieben.<br />
Dieser Beitrag möchte Versandhauskataloge zum Gegenstand medienwissenschaftlicher Überlegungen machen. Kataloge werden hier als Medium, d. h. unter dem Aspekt ihrer Medialität betrachtet. Kataloge können als Verzeichnisse, als eine „Nomenklatur der Dinge“ (Baudrillard) aufgefasst werden. An der Systematisierung und Darstellung von Waren bzw. Produkten in Katalogen interessieren besonders zwei Sachverhalte: 1. die mediale Stellvertretung der Waren in Wort und Bild. 2. die Art und Weise, wie die mediale Präsentation bzw. Inszenierung von Waren und der Warenkonsum mit kulturellen Bedeutungen aufgeladen werden.<br />
In der Verbindung dieser beiden zentralen Fragen geht es darum, wie die kulturellen Aspekte der Warenpräsentation durch Text und Bild erreicht werden, um die spezifischen Leistungen von Sprache für die Konkretisierung von Bildern sowie um unterschiedliche Waren- bzw. Bildinszenierungsstile und Vorschläge ihrer Systematisierung. Ein abschließender Blick gilt deshalb den Verbrauchertypologien, die ebenfalls die kulturellen Aspekte des Warenkonsums hervorheben.</p>
<p><em>Ulrike Roßbach: Wohnst du noch oder lebst du schon? Analyse und Rekonstruktion des Zusammenhanges zwischen Wohnrauminszenierung und Lebensstil am Beispiel IKEA </em><br />
Das schwedische Einrichtungsunternehmens Ikea erfreut sich weltweit einer gewissen Bekanntheit, es ist zu einem wahren „Phänomen Ikea“ geworden. Doch Ikea ist mehr als ein Möbelhaus, das sich durch niedrige Preise und die Popularisierung des skandinavischen Einrichtungsstils einen Namen gemacht hat. Rüdiger Jungbluth bezeichnet Ikea als eine „Stilschule“, die sich mehr als andere Unternehmen damit schmücken kann, Lifestyle zu verkaufen.<br />
Lebensstile werden dabei im Kontext der weiteren Ausführungen als Ausdruck sozialer und materieller Lagen, biographischer Erfahrungen und individueller Lebenshaltungen, Lebenspläne und ästhetischer Gestaltungsleistungen verstanden. Es wird Bezug genommen auf die Kultursoziologie zur Lebensstilanalyse von Gerhard Schulze, in der er soziale Milieus im Wandel von der Knappheitsgesellschaft zur Überflussgesellschaft definiert. Er bestimmt fünf Milieus, die auf den Untersuchungsgegenstand angewendet werden. Ausgehend von den milieuindizierenden Zeichen der Bildung und des Lebensalters wird eine Einordnung der von Ikea präferierten Zielgruppe im Selbstverwirklichungsmilieu vorgeschlagen. Zudem erscheint es möglich, vereinzelt Zeichen für eine Ansprache des Niveaumilieus herauszustellen.<br />
Allerdings bedarf dieser Zusammenhang keiner Analyse der Wohnrauminszenierung. Daher sollen jene Anzeichen herauskristallisiert werden, die als verortungsrelevant einzustufen sind und Rückschlüsse auf eine Lebensstilgruppe ermöglichen. Ausgehend von dem herausgestellten sozialen Milieu ist hier nach den Qualitäten zu fragen, welche sich dementsprechend in den Wohnrauminszenierungen wieder finden sollen.
</p></blockquote>
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		<title>Publikation (7): Klingonische Identitäten</title>
		<link>http://www.hartling.org/2011/publikation-7-klingonische-identitaten/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 15:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit großer Freude halte ich seit einigen Tagen den wunderbaren Band zu &#8220;digitale Medientechnologien&#8221; in den Händen, der die deutschsprachigen Beiträge aus der 2009er Tagung zu &#8220;Digital Media revisited&#8221; versammelt. Die beiden Herausgeber haben wirklich in Rekordzeit editiert und dabei sehr intensive Überarbeitungshinweise gegeben, was zusammen eine großartige Leistung ist. Ich selbst bin vertreten mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2011/05/978-3-531-17838-7.jpg" rel="lightbox" ><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2011/05/978-3-531-17838-7-211x300.jpg" alt="Digitale Medientechnologien" title="Digitale Medientechnologien" width="211" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1864" align="left" hspace="10" /></a>Mit großer Freude halte ich seit einigen Tagen den wunderbaren Band zu &#8220;digitale Medientechnologien&#8221; in den Händen, der die deutschsprachigen Beiträge aus der <a href="http://www.hartling.org/2009/ruckblick-3-digital-media-revisited/">2009er Tagung zu &#8220;Digital Media revisited&#8221;</a> versammelt. Die beiden Herausgeber haben wirklich in Rekordzeit editiert und dabei sehr intensive Überarbeitungshinweise gegeben, was zusammen eine großartige Leistung ist. Ich selbst bin vertreten mit meinen Überlegungen dazu, wie Identitätsbildung in der heutigen Zeit immer stärker medieninduziert ist und die audiovisuellen und digitalen Medien dabei förmlich zu Identitätsdispositiven werden. Fiktive Identitäten nehmen m.E. immer stärker Einfluss auf reale Identitätsbildungsprozesse, dies wird in den Medien diskursiviert und damit beständig normalisiert.<br />
Ich diskutiere diesen Zusammenhang an klingonischen Identitäten aus dem „Star Trek“-Universum und er wird sehr deutlich an einem Zitat aus einer Dokumentation zu „Star Trek“-Fans, mit denen ich meine Überlegungen überschrieben habe: „Klingons allow us to express a certain aspect of our personality that we’re not allowed to do in public“.</p>
<p>Hier der Ankündigungstext vom Verlag:</p>
<blockquote><p>Digitale Medientechnologien wie z.B. Mobiltelefonie oder das Internet spielen immer stärker eine zentrale Rolle sowohl für unsere Gesellschaft als auch für unsere Alltagswelt. Dabei sind sie keineswegs allein Voraussetzung kommunikativer und medialer Prozesse, sondern sind auf das Engste mit kulturellen und sozialen Kontexten verbunden. Alle diese Bezüge verändern sich in wechselseitiger Einflussnahme und mit hoher Dynamik. Der Band reflektiert den Ertrag bisheriger kommunikationswissenschaftlicher Forschungsansätze zu digitalen Medientechnologien und wirft einen Blick auf zukünftige Forschungsherausforderungen.</p></blockquote>
<p>Mehr Informationen gibt es hier: &lt;<a href="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17838-7/Digitale-Medientechnologien.html">http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17838-7/Digitale-Medientechnologien.html</a>&gt; und Springerlink sei dank, kann man das Buch auch schon online lesen, wenn es einen bezahlten Zugang gibt: &lt;<a href="http://www.springerlink.de/content/978-3-531-17838-7/">http://www.springerlink.de/content/978-3-531-17838-7/</a>&gt;.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<ul>
<li>Inzwischen gibt es eine Rezension des Bandes in der <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=show_article/sid=50d2c6f75766c84117e5ffd5510d61f9/site=pub/area=kom/id=9563">&#8220;Publizistik&#8221; (Heft März/2012, ab Seite 113)</a></li>
</ul>
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