Auszug aus einer Rezension, die unlängst in der “MEDIENwissenschaft” 02/2009 erschienen ist (Inhaltsverzeichnis des Heftes)
Die Autorin ist durch langjährige, einschlägige Arbeit im Feld eine ausgewiesene Expertin der deutschsprachigen Debatte um eLearning. Daraus resultiert eine exzellente Kenntnis entsprechender jüngerer deutschen Entwicklungen und Projekte, die sie in ihrer Arbeit souverän diskutiert. Insoweit bildet das Buch einen guten Überblick über deutsches eLearning sowie – weiterführend – dafür eingesetzte, webbasierte Technologien (wie z.B. Foren, Wikis und Weblogs). [...]
[Die Autorin nimmt] eine erfreulich sachliche Haltung gegenüber der immer noch virulenten Auffassung ein, dass eLearning gleichsam ein ‚Allheilmittel’ darstellt. Sie plädiert pragmatisch für ein Ausloten der Möglichkeiten, stellt aber auch deutlich heraus, dass damit ein hoher Ressourcenaufwand verbunden ist, der bereitgestellt werden muss.
(Anne Thillosen: Schreiben im Netz. Neue literale Praktiken im Kontext Hochschule
Münster: Waxmann 2008, 349 S., ISBN 978-3-8309-2061-8, € 29,90, Link zum Verlag)
Die sogenannte veranstaltungsfreie Zeit ist ja weder dies- noch jenseits des Pultes wirklich die reinste Entspannung. Aber wenigstens gibt es für alle ordentlich Arbeitszeit am Stück für alle Dinge, die Raum und Kraft brauchen. (Nein, ich mache nicht gleich schon wieder Werbung für mein Buch, das in den letzten beiden Monaten fertig gestellt wurde und jetzt wirklich im Druck ist. Ich annonciere dann, wenn ich es in den Händen halte…)
Und so sind insbesondere die anstehenden Herausgaben auch wieder ein ganzes Stück vorangekommen, und ich hab die nächsten (Vortrags-) Pläne für 2009 und 2010 festgezurrt. (Highlight des Jahres ist sicherlich eine schöne Tagungseinladung in Innsbruck zur Archivierung von digitaler Literatur, die ich vom „Dilimag“ bekommen habe.)
Zudem war ich mal wieder in Leipzig an der „Fernsehakademie Mitteldeutschland“, um meinen Kurs zur „Online-Recherche“ im Rahmen des Bachelor-Studiengangs „Fernsehproduktion“ zu halten. Das ist immer recht interessant, weil die Studenten wirklich schon mitten im Berufsleben stehen und viel fürs Fernsehen arbeiten. Zudem ist die Verbindung zwischen Theorie und Praxis auch als „dualer Studiengang“ sozusagen institutionalisiert. Gut! Problematisch für die Studierenden ist natürlich die wirklich hohe Arbeitsbelastung, die sie währenddessen haben, das kennen ja auch unsere Hallenser Studenten.
Bein diesjährigen „Hochschulinformationstag“ an der Universität habe ich wieder unseren Masterstudiengang „MultiMedia & Autorschaft“ vorgestellt, für den ja jetzt die Bewerbung für das nächste Studiendoppeljahr läuft (Bewerbungsschluss ist der 31. Mai). Dieses Jahr wurden die Vorträge aufgenommen, meinen kann man noch im Online-Archiv sehen (viertes Video von oben). Kleines Highlight (nicht im Bild) war meine Jüngste, die sich das mal angesehen hat und laut den „Pappa“ lobte.
Ach ja, im Urlaub waren wir auch. Eine Woche im traditionellen Winterressort. Schön wars (mal ohne Arbeit…)
Nach über zehn Jahren der statischen Homepages in vielerlei Varianten (die meisten davon, die frühen, zu beschämend zu zeigen) wird diese Webseite nun (endlich) mit einem halbwegs vernünftigen CMS (WordPress) umgesetzt. Eigentlich eignet sich die Software nicht unmittelbar dafür, was mit der Seite passieren soll, aber in der Lehre und in verschiedenen Webprojekten hat es sich bewährt, so. Derzeit werden nach und nach alle Funktionalitäten eingebaut, dennoch knirscht es hin und wieder noch etwas, das ist aber okay, I guess.
In vier Stunden bekomme ich (endlich) meine Promotionsurkunde.
20:40 Uhr: erledigt. (Das war eine etwas längliche, aber interessante und natürlich auch würdevolle Veranstaltung, über die man an anderer Stelle ausführlicher lesen kann.)