Florian Hartling

Monographien und Sammelbände

Titel Archivierung von digitaler Literatur

Florian Hartling/Beat Suter

Archivierung von digitaler Literatur: Probleme – Tendenzen – Perspektiven / Archiving Electronic Literature and Poetry: Problems, Tendencies, Perspectives

Frankfurt am Main et al.: Peter Lang 2010. (=Sonderheft SPIEL: Siegener Periodicum zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft. Jg. 29 (2010). H. 1+2)

289 Seiten, ISSN 0722-7833

Netzliteratur ist aktuell, interaktiv, subjektiv und gut vernetzt. Doch wie haltbar ist Netzliteratur? Wie lange bleiben Texte, die auf Webseiten veröffentlicht werden, lesbar? Was passiert mit den alten Ausgaben, wenn eine Literaturzeitschrift “vom Netz geht”? Wie archiviert man einen Blog? Sollen Texte, die bewusst im flüchtigen Medium Internet veröffentlicht werden, überhaupt allesamt für die Nachwelt erhalten werden?
In dieser Sonderausgabe der Zeitschrift SPIEL: “Siegener Periodium zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft” werden neue Verfahren und Gegenstände der Archivierung von Netzliteratur vorgestellt, wobei sehr unterschiedliche Standpunkte vertreten sind. Es kommen Künstler und Wissenschaftler ebenso zu Wort wie die mit der Archivierung beauftragten Institutionen.


Titel Der digitale Autor

Florian Hartling

Der digitale Autor. Autorschaft im Zeitalter des Internets

Bielefeld: Transcript 2009.

382 Seiten, ISBN 978-3-8376-1090-1

Das Internet ist ein demokratisches Medium – jeder kann Texte publizieren, der »schreibende Leser« ersetzt den traditionellen Autor. So lauten gängige – aber falsche – Vorstellungen, wenn von Literatur im Netz die Rede ist. Stattdessen ist mit dem Boom der Netzliteratur ein Aufleben des Autors im Internet zu beobachten, zusammen mit traditionellen Formen des Literaturbetriebs.
Dieses Buch liefert eine erste systematische Analyse der Bedingungen von Autorschaft im Internet. Damit widmet es sich einem Problem, das für die neuere medientheoretische Diskussion und die methodische Entwicklung der Medienwissenschaft von großer Bedeutung ist.


Titel Der digitale Autor

Matthias Buck, Florian Hartling, Sebastian Pfau

Randgänge der Mediengeschichte

Wiesbaden: VS 2010.

322 Seiten, ISBN 978-3-531-16779-4

Die „Randgänge der Mediengeschichte“ umkreisen bekannte und unbekannte Territorien der Historiographie und widmen sich damit einem der größeren Themengebiete der Medien(kultur)wissenschaft. Der vorliegende Band stellt aktuelle Forschungspositionen zusammen, die noch vorhandene weiße Flecken im Feld explorieren. Dazu gehört der große mediengeschichtliche Überblick ebenso wie Einzelstudien zur Bildgeschichte von den Ikonen bis zum digitalen Bildschnitt, zu Emotionen und Medien aus mediengeschichtlicher Perspektive, zur Technikgeschichte der Medien, zur Geschichte von Hören und Medien, zur Geschichte von Medien und Öffentlichkeit sowie zur Medienanalyse unter medienhistorischer Fragestellung. Dabei werden unterschiedliche systematische Facetten der Mediengeschichtsschreibung beleuchtet, sei es die technische Herausbildung von Einzelmedien, die Geschichte von institutionellen Entwicklungen oder die Beschreibung von programmgeschichtlichen Aspekten.


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Florian Hartling, Sascha Trültzsch (Hgg.)

Medienkulturanalysen. Media Culture Analyses

Frankfurt am Main: Peter Lang 2004 [2007]. (= Sonderheft SPIEL: Siegener Periodicum zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft. Jg. 23 (2004 [2007]). H. 2)

177 S., ISSN 0722-7833

Das vorliegende Heft stellt in sehr unterschiedlichen Beiträgen neue Verfahren und Gegenstände der Medienanalyse vor, die sich dezidiert der Methoden und Theorien verschiedener Disziplinen bedienen, um sie auf eine breitere Auswahl von Medien anzuwenden. Dabei wird insbesondere auf die fruchtbaren Transfers aus Soziologie und Psychologie eingegangen. Die Analysen werden anhand von fiktionalen Medienangeboten exemplifiziert. Der Mehrwert der auf diese Weise theoretisch und methodisch aufgewerteten bzw. unterfütterten Analyse zeigt sich in jedem der Beiträge. Alle Beiträge stehen für eine aktuelle Diskussion um die interdisziplinäre Neuorientierung der Medienanalyse und der Medienwissenschaft insgesamt – für das Bestreben, neue und theoretisch stärker rückgebundene Untersuchungen durchzuführen und die wissenschaftliche Diskussion darüber anzuregen.


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Florian Hartling

Wo ist der Online-Ulysses? Kanonisierungsprozesse in der Netzliteratur

HALMA. Hallische Medienarbeiten 19, 2004.

64 S., ISSN 0949-1880

Netzliteratur ist ein relativ junges Phänomen, welches seine Wurzeln sowohl in den Experimenten der visuellen und konkreten Poesie als auch in den Anwendungen von Hypertext hat. Mit der zunehmenden Bedeutung und Nutzung von Computer- und Netzwerktechnologien ist diese neue Form von Literatur “erwachsen” geworden: Gegenwärtig wird sie als eine der wichtigsten Einflüsse der gegenwärtigen Kunst angesehen. Netzliteratur verbindet nicht nur Sound, Video und Animationen mit interaktiven Elementen und erlaubt damit neue Formen künstlerischen Ausdrucks. Sie löst darüber hinaus die traditionellen Rollen des literarischen Systems auf: Der Tod des Autors bedeutet die Geburt des schreibenden Lesers.

In dieser Studie soll das Konzept des “Kanons”, was in der traditionellen (empirischen) Literaturwissenschaft entwickelt wurde, auf Netzliteratur übertragen und nutzbar gemacht werden. Die Leitfrage ist dabei: Ist gegenwärtig bereits ein solcher Kanon existent und wie modelliert er sich heraus?

Weitere Details finden sich in der ausführlichen Publikationsliste.