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	<title>Florian Hartling. Netzleben &#187; Florian Hartling</title>
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		<title>Reisepläne (1): Cambridge, Hongkong, Halle</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich aktuell krankheitsbedingt etwas &#8216;aus dem Rennen&#8217; bin, komme ich wenigstens stellenweise zu organisatorischen Arbeiten, Korrespondenzen und dazu, mich auf die anstehenden Vortragsreise im Herbst zu freuen. Los geht es am 30. Oktober mit einem Workshop an der Universität Cambridge, zu dem ich als Experte von digitaler Autorschaft sowie deren Implikationen für Copyright-Fragen eingeladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich aktuell krankheitsbedingt etwas &#8216;aus dem Rennen&#8217; bin, komme ich wenigstens stellenweise zu organisatorischen Arbeiten, Korrespondenzen und dazu, mich auf die anstehenden Vortragsreise im Herbst zu freuen.<br />
Los geht es am 30. Oktober mit einem Workshop an der Universität Cambridge, zu dem ich als Experte von digitaler Autorschaft sowie deren Implikationen für Copyright-Fragen eingeladen bin. Das Ganz ist sehr eigentlich die Kick-Off-Veranstaltung zu einem überaus interessanten kollaborativen, interdisziplinären und internationalen Forschungsprojekt mit dem Titel <a href="http://www.ivir.nl/research/NEWprojects/OOR.html">&#8220;Of Authorship and Originality&#8221;</a>, welches drei Jahre im Rahmen des HERA-Programmes gefördert wird (&#8220;Humanities in the European Research Area&#8221;) (Mehr dazu auf der Projektseite). Auf dem Workshop soll es darum gehen, die schon vielfältigen Forschungserträge zu bündeln und Idee für das Programm zu entwickeln. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, nach fast zehn Jahren, die seit meinem halben Jahr in Sheffield vergangen sind, England wiederzusehen.<br />
Wieder zurück in der Heimat muss ich sozusagen gleich in einen größeren Koffer umpacken, denn vom 5. bis zum 12. November fliege ich zu einer Vortragsreise nach Hongkong. Ich bin von einem Kollegen an der dortigen <a href="http://www.ln.edu.hk/philoso/">Lingnan-University</a> eingeladen worden, zu meinem Dissertationsprojekt „Autorschaft in digitaler Literatur“ an seinem Department für Philosophie und einer befreundeten Universität zu sprechen. Auf diese Reise bin ich schon sehr gespannt und freue mich auf interessante Diskussionen mit ihm und seinen Mitarbeitern. Das Dissertationsprojekt hat seinerzeit sehr von Debatten rund um Film und Autorschaft profitiert, nicht zuletzt erhoffe ich mir einige Anregungen für das neue Forschungsprojekt.<br />
Dann wieder in Halle steht ein Vortrag an, zu dem ich dann nicht mehr fliegen muss, sondern radeln kann: Im Rahmen des <a href="http://www.kulturforen.de/">SPD-Kulturforums Sachsen-Anhalt</a> spreche ich am 25. November (voraussichtlich am Uniplatz) zur sehr spannungs- aber auch ertragreichen Beziehung zwischen Kultur und Internet.<br />
Und dann geht es wieder zurück in die Schreibstube.</p>
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		<title>Presse (3): Facebook für Dichter, Twitter für Firmen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Rezensionen zu meiner akademischen Arbeit sind in der letzten Zeit auch zwei Presseartikel zu „Social Network Services“ (also Twitter, Facebook &#038; Co.) erschienen, in denen Stellungnahmen von mir eingeflossen sind. Beide sind online verfügbar. Los geht es mit der Plattform „evangelisch.de“, das mit dem evangelischen Magazin „Christmon“ (liegt einmal zuweilen meiner Tageszeitung bei) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben <a href="http://www.hartling.org/2010/presse-2-die-ernte-einfahren/">Rezensionen zu meiner akademischen Arbeit</a> sind in der letzten Zeit auch zwei Presseartikel zu „Social Network Services“ (also Twitter, Facebook &#038; Co.) erschienen, in denen Stellungnahmen von mir eingeflossen sind. Beide sind online verfügbar.</p>
<p>Los geht es mit der Plattform <a href="http://www.evangelisch.de/">„evangelisch.de“</a>, das mit dem evangelischen Magazin „Christmon“ (liegt einmal zuweilen meiner Tageszeitung bei) und dem evangelischen Pressedienst (epd) verbunden ist. Diese hatte den Start des ersten(?) <a href="http://www.facebook.com/Zwirbler.Roman">deutschsprachigen Facebook-Romans „Zwirbler“</a> am 1. Juli zum Anlass genommen, um allgemein über neue Formen von netzbasierter Literatur und speziell über ihn selbst zu berichten. Meine Position ist etwas skeptisch: Zum einen glaube ich nicht, dass sich der erhoffte Erfolg einstellt, auch wenn das Projekt derzeit sehr durch den ohnehin virulenten Facebook-Hype befördert wird. Allerdings hat sich immer wieder gezeigt, dass digitale Literatur nie ein Massenphänomen sein kann, gerade wenn sie konzeptuell anspruchsvoll ist, und das Interesse der Leser oft schnell erlahmt. Zum anderen ist „Zwirbler“ natürlich nur das, was ich „Literatur in Netz“ nenne; also vor allem ein klassischer Text, der über die Plattform befördert wird und kaum netztypische Techniken verwendet. Es dürfte interessant sein zu sehen, ob die Kommunikation mit den Lesern wirklich so etwas wie einen interessanten, kollaborativen Text hervorbringt. (Wie das funktionieren kann und auch zu funktionieren hat, stellt etwa <a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/">das literarische Blog von Alban N. Herbst</a> seit einigen Jahren unter Beweis, auch da eher klassische Texte, aber deutlich intensivere Kommunikationen mit den Lesern, die auch in die Texte fließen, sowie ein kollaboratives, „chorisches“ Tagebuch).<br />
Der Artikel: <a href="http://www.evangelisch.de/themen/kultur/interaktiv-der-erste-facebook-roman-startet20027">„Interaktiv: Der erste Facebook-Roman startet“</a></p>
<p>Die aktuelle Ausgabe des Magazins <a href="http://www.mitteldeutsche-wirtschaft.de/">„Mitteldeutsche Wirtschaft“</a>, herausgegeben von der der IHK Halle-Dessau, interessiert sich (nomen est omen) nicht für die künstlerischen Impulse der SNS, sondern dafür, wie die neuen Dienste von klein- und mittelständischen Firmen genutzt werden können. Der Redakteur hat mich gefragt, wie ich die Chancen für das Business bewerte und was die Firmen zu beachten haben. Auch hier bin ich etwas zwiegespalten. Zwar bieten Twitter &#038; Co. zunächst natürlich ganz hervorragende Möglichkeiten, aus dem reinen Versenden von Werbematerialien herauszukommen und in eine echte Kommunikation mit den Kunden einzutreten. Hier bieten die neuen Plattformen Anschlusspunkte etwa für virales Marketing, das eben auf Kundenvertrauen basiert. Allerdings muss diese Aufgabe auch ernst genommen werden, was vor allem notwendig zu investierende Zeit und damit auch Geldinvestitionen bedeutet. Denn lieb- und strategieloses Twittern bringt keinen Erfolg, kann umgedreht sogar schädlich für das Image sein. Also muss hier die PR-Abteilung (so es sie gibt) oder gar der Inhaber persönlich heran. Mein Fazit: „Man darf nicht halbherzig twittern“.<br />
<a href="http://juliaugust2010.mitteldeutsche-wirtschaft.de/">Das gesamte Heft kann online (sehr löblich!) komplett gelesen</a> bzw. sogar „durchgeblättert“ werden, das Interview steht auf den Seiten 12/13.</p>
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		<title>Presse (2): Die Ernte einfahren</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 21:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Während das letzte Publikationsprojekt (das ich zusammen mit Beat Suter herausgegeben habe und natürlich auch noch ausführlich annoncieren werde) nun endlich beim Verlag in den Druck gegangen ist, das vorletzte immerhin schon auf dem Visier ist (wobei es aber bei einer Festschrift sicherlich immer so eine Sache mit der Resonanz ist…), gibt es auf das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während das letzte Publikationsprojekt (das ich zusammen mit <a href="http://www.cyberfiction.ch/besuter/">Beat Suter</a> herausgegeben habe und natürlich auch noch ausführlich annoncieren werde) nun endlich beim Verlag in den Druck gegangen ist, das vorletzte immerhin schon auf dem Visier ist (<a href="http://www.rkm-journal.de/archives/2541">wobei es aber bei einer Festschrift</a> sicherlich immer so eine Sache mit der Resonanz ist…), gibt es auf das vor-vorletzte nun endlich die erwünschten Reaktionen. Und zwar handelt es sich dabei um meine <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1090/ts1090.php">Monographie zum digitalen Autor</a>, wozu in den letzten Wochen nun die ersten akademischen Rezensionen erschienen sind, über die ich mich sehr gefreut habe.</p>
<p>In dem <a href="http://mon.uwpress.org/current.dtl">amerikanischen Journal „Monatshefte“</a> (dem Pendant zum literaturwissenschaftlichen Flaggschiff-Journal „Germanistik“) findet sich in der aktuellen Ausgabe eine insgesamt recht wohlwollende Rezension von Peter Krapp. Auszug:<br />
“In the current state of the internet and its layers, from email and chat to blogs and games, what is the place of digital authorship, of literature? Florian Hartling, whose book is based on his dissertation, is well-versed in literary theory, and relies in particular on the way the work of Foucault has been put to use in German Studies. [...]<br />
In sum, Hartling’s highly competent and well-informed book on digital authorship raises, but does not begin to address, issues concerning the many contemporary forms of digital readership, particularly this side of their aggregation for the purpose of advertising and statistics.” (<em>Peter Krapp, Monatshefte. Volume 102 [2010]. No. 2. S. 231-232.</em>)<br />
Bekrittelt wird insbesondere, dass die Seite des Rezipienten nicht berücksichtigt wird. <a href="http://mon.uwpress.org/current.dtl">Das Journal</a> kann von verschiedenen Universitäten aus im Volltext angezeigt werden. </p>
<p>Im <a href="http://www.staff.uni-marburg.de/~medrez/aktuell.html">Rezensionsorgan „MEDIENwissenschaft“</a>, das gerade heute in meinem Briefkasten gelandet ist, findet sich eine sehr positive Kritik von Sigrid Messner:<br />
“Die sehr faktenreiche und theoretisch fundierte Arbeit, in der es Hartling gelingt, die umfangreichen und widersprüchlichen Debatten zu Netzliteratur und Autorschaft anschaulich zusammenzufassen und für sein Thema produktiv zu machen, besticht durch einen übersichtlichen Aufbau, klare Begriffsdefinitionen und nicht zuletzt durch einen ausgesprochen leserfreundlichen Stil. Hartling legt mit seiner Dissertation erstmals eine systematische Beschreibung von Autorschaft unter den Bedingungen des Internets vor. Diese schließt eine Lücke im netzliterarischen Diskurs und bietet zudem einen interessanten Überblick über die vielfältige deutschsprachige Netzliteraturszene.” (<em>Sigrid Meßner, MEDIENwissenschaft. Jg. 27 [2010]. H. 2. S. 257-258.</em>)<br />
Hier ist leider (noch) kein elektronischer Abruf möglich, wird immer erst mit einiger Zeitverzögerung auf der <a href="http://www.staff.uni-marburg.de/~medrez/aktuell.html">Journalhomepage</a> freigeschaltet.</p>
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		<title>Presse (1): Dozent in einer Minute</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 19:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das hallische Studierendenfernsehenprojekt &#8220;Uni-TV&#8221; habe ich vor einiger Zeit ein kleines Statement zum Familienaktionsjahr der Universität Halle gegeben. Was ich gern ausführlicher gesagt hätte, aber dann doch leider der knappen Zeitbeschränkung zum Opfer fiel, war folgendes: Nicht nur unterstützt der Beruf eines Wissenschaftlers das Familienleben mit kleinen Kindern in gewisser Weise recht gut (Flexibilität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das <a href="http://www.uni-tv-halle.de/" target="_blank">hallische Studierendenfernsehenprojekt &#8220;Uni-TV&#8221;</a> habe ich vor einiger Zeit ein kleines Statement zum <a href="http://www.uni-halle.de/familiengerecht/aktionsjahr/" target="_blank">Familienaktionsjahr der Universität Halle</a> gegeben. Was ich gern ausführlicher gesagt hätte, aber dann doch leider der knappen Zeitbeschränkung zum Opfer fiel, war folgendes: Nicht nur unterstützt der Beruf eines Wissenschaftlers das Familienleben mit kleinen Kindern in gewisser Weise recht gut (Flexibilität der Zeit), auch wenn er andererseits gleichzeitig große Bedrohungen mit sich bringt (Unsicherheit der Anstellungen, geforderte Mobilität). Und hier überwiegen die Vorteile, was die Uni als Institution strukturell ermöglicht, hoffentlich auch zunehmend aktiver noch unterstützt.<br />
Die Wissenschaft allgemein, eine Universität im Besonderen tut aber auch sehr gut daran, so zu handeln. Denn die Kinder von heute sind ja die Studierenden von morgen, es liegt also im ureigendsten Interesse jeder Bildungs- und logisch auch Forschungsinstitution, hier frühzeitig an den akademischen Nachwuchs zu denken.</p>
<p>Über die Beförderung in der Anmoderation habe ich mich erstmal gefreut, der Titel ist aber natürlich noch nicht verdient. Ich nehme das mal als gutes Omen und möglicherweise als Ansporn, auf dem gewählten Pfad kräftig weiter auszuschreiten.</p>
<p>Hier das Video:</p>
<p><span class="youtube">
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<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HrkQ0ntadA8">www.youtube.com/watch?v=HrkQ0ntadA8</a></p></p>
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		<title>Rückblick (5): Zwischen Bürgerjournalisten und ‚silver surfern’</title>
		<link>http://www.hartling.org/2010/ruckblick-5-zwischen-burgerjournalisten-und-silver-surfern/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veränderungen durch die neuen Kommunikationsdienste des Web 2.0 (Twitter &#038; Co.) sind in aller Munde – und sie kommen (endlich) auch in der Politik an. So kann es nicht verwundern, dass sich auch die politischen Stiftungen dieser Thematik annehmen. So geschehen etwa auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die gestern in der Händel-Halle stattfand (siehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veränderungen durch die neuen Kommunikationsdienste des Web 2.0 (Twitter &#038; Co.) sind in aller Munde – und sie kommen (endlich) auch in der Politik an. So kann es nicht verwundern, dass sich auch die politischen Stiftungen dieser Thematik annehmen. So geschehen etwa auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die gestern in der Händel-Halle stattfand (siehe <a href="http://www.hartling.org/2010/programmhinweis-5-facebook-blogs-und-twitter-%E2%80%93-neue-medien-verandern-den-nachrichtenjournalismus/">Ankündigung</a>). </p>
<p>Ich war gebeten worden, die Dienste zu Beginn wirklich sehr grundlegend zu erklären, was für die anwesenden ‚silver surfer’ sicher ganz richtig war, für die etwas kleinere Gruppe von engagierten Netznutzern (Profi- und Bürgerjournalisten, Studierende) vermutlich weniger neu. (Womöglich ist das aber ein Spagat, den politische Stiftungen, die ja sehr integrierend arbeiten müssen, häufig zu leisten haben.) Aber natürlich war auch etwas Zeit für weitergehende Einschätzungen, die in der anschließenden Podiumsdiskussion vertieft wurden:<br />
Erstens: Meiner Auffassung nach bietet das Netz sehr große Potentiale für eine wirklich bidirektionale Kommunikation zwischen Politiker und Netznutzer, was ich den ‚virtuellen Wahlkampfstand’ genannt habe. Allerdings erfordert das notwendig, dass der Politiker sich wirklich intensiv mit Kommentatoren beschäftigt und Einträge nicht einfach nur an das Büro delegiert. Und damit haben sie ein Zeitproblem. (Der SPD-Bundestagsabgeordnete <a href="http://www.burkhard-lischka.de/">Burkhard Lischka</a> hat dazu sehr lebendige Eindrücke aus seinem ‚Twitteralltag’ gegeben.)</p>
<p>Zweitens: Diese Aktivitäten der Politiker werden zu einer möglichen Quelle, an die journalistische Berichterstattung anschließen kann, vor allem wenn Politiker Informationen posten, die sie (noch) nicht über die traditionellen Kanäle verschickt haben. Am interessantesten für die Medien sind aber die kleinen und großen Skandale um solche Veröffentlichungen, etwa wenn vertrauliche Informationen oder den politischen Gegner schähendes gepostet wird. </p>
<p>Drittens: (Eigentlich auch ein ‚alter Hut’, aber in der Veranstaltung noch einmal großes Thema.) Auch politisch interessierte Akteure und Bürgerjournalisten dringen mit ihren Veröffentlichungen nicht zu den traditionellen Medien ‚durch’. Sie können ihre Themen den traditionellen Medien nur ‚anempfehlen’, und sind notwendigerweise auf deren Publikationsmacht angewiesen, um tatsächlich breite Massen zu erreichen. (Dies wurde vom MZ-Chefredakteur Jörg Biallas mit einem flammenden Plädoyer für den Profijournalismus bekräftigt.)</p>
<p>Viertens (und was leider dann in der Diskussion etwas kurz kam): Trotzdem bietet das Netz für andere politische Akteure als die traditionellen Politiker, für ‚Grasroot’-Aktivitäten. Dies gilt nicht zuletzt für Themen und Probleme des Netzes selbst. Hier sehe ich etwa die Aktivitäten rund um „netzpolitik.org“, die Multiplikatorfunktion der Meinungsführer in der Blogosphäre, die Netzaktivisten als beratende Experten in Regierungsgremien etc.</p>
<p>Bedingt durch sein ‚setting’ (am Ende drei Journalisten, ein Bundestagsabgeordneter, ein Medienwissenschaftler) war sich das Podium in den meisten Fragen recht einig, was ich im Rahmen einer solchen ‚Bildungs’-Veranstaltung okay finde. In den anschließenden Gesprächen mit den Bürgerjournalisten und Studierenden und in deren Twitter-Feeds wurde aber ein gewisser Wunsch nach mehr Dissonanz laut. </p>
<p>Twitterfeed mit dem Hashtag: <a href="http://twitter.com/#search?q=%23fespodium">#fespodium</a><br />
Weitere Berichte erscheinen sicher bei der MZ und den hallenser Onlineplattformen, die trage ich nach.</p>
<p><strong>Update:</strong> Berichte.</p>
<ul>
<li>Mitteldeutsche Zeitung, 17.04.2010: Medien im Getümmel. <a href="http://www.mz-web.de/artikel?id=1269291680716">http://www.mz-web.de/artikel?id=1269291680716</a>.</li>
<li>Rifter.org, 18.04.2010: Warum unnötig diskutieren. <a href="http://rifter.org/2010/04/18/warum-unnotig-diskutieren/">http://rifter.org/2010/04/18/warum-unnotig-diskutieren/</a>. <em>(eine kritische Position, die der meinen teilweise entgegensteht)</em></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Programmhinweis (5): Facebook, Blogs und Twitter – neue Medien verändern den Nachrichtenjournalismus</title>
		<link>http://www.hartling.org/2010/programmhinweis-5-facebook-blogs-und-twitter-%e2%80%93-neue-medien-verandern-den-nachrichtenjournalismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 13:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild: Abigail Silvester, via Flickr Am kommenden Donnerstag (15. April 2010) halte ich den Einführungsvortrag bei einer Podiumsdiskussion, die die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet. Es geht darum, wie die neuen Kommunikationsdienste des Web 2.0 von den Politikern benutzt werden, aber auch die journalistische Berichterstattung über Politik verändert. Das ist zwar kein ganz neues Thema, wird aber derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table cellpadding="5" cellspacing="0" border="0" align="left" style="border:0px solid #fff;">
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><a href="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2010/04/twitter.jpg"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2010/04/twitter.jpg" alt="Twitter" title="Twitter" width="250" height="251" /></a></td>
</tr>
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><small>Bild: Abigail Silvester, via <a href="http://www.flickr.com/photos/62418070@N00/3908640763/">Flickr</a></small></td>
</tr>
</table>
<p>Am kommenden Donnerstag (15. April 2010) halte ich den Einführungsvortrag bei einer Podiumsdiskussion, die die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet. Es geht darum, wie die neuen Kommunikationsdienste des Web 2.0 von den Politikern benutzt werden, aber auch die journalistische Berichterstattung über Politik verändert. Das ist zwar kein ganz neues Thema, wird aber derzeit gerade sehr befeuert, nachdem der Bundestag hier einen deutlichen Nachholbedarf für sich entdeckt hat und jüngst die <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/28851941_kw09_de_enquete/index.html">Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“</a> einsetzte. Verweisen kann ich auch auf eine der letzten „Breitband“-Sendungen (Deutschlandradio Kultur), die die neu aufflammende Beziehung zwischen Politik und Netz zu einem Schwerpunktthema gemacht hat (<a href="http://breitband.dradio.de/die-politik-entdeckt-das-netz-unsere-aktuelle-sendung/">„Die Politik entdeckt das Netz“</a>).<br />
Eingeladen sind zudem der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka, Jörg Biallas, der Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung sowie Marcus W. Neise, Projektmanagement soziale Medien aus der MDR Hörfunkredaktion. Also verspricht es ein sehr interessantes Aufeinandertreffen von Politik, Journalismus und Netz auch in persona zu werden. Ort ist die Händelhalle Halle, Beginn um 18:00 Uhr. Anmeldungen werden unter Mail: info.magdeburg@fes.de erbeten.<br />
<del datetime="2010-04-16T08:02:07+00:00">Ich poste dann nächste Woche (m)eine kleine Einschätzung. (<a href="http://www.hartling.org/2010/ruckblick-5-zwischen-burgerjournalisten-und-silver-surfern/">erledigt</a>)</del></p>
<p><strong>Updates: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fes.de/aktuell/documents2010/100415_Facebook.pdf">Flyer zum Podiumsgespräch</a></li>
<li><a href="http://www.hartling.org/2010/ruckblick-5-zwischen-burgerjournalisten-und-silver-surfern/">Rückblick auf die Veranstaltung</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick (4): Dokumentation der Innsbrucker Tagung</title>
		<link>http://www.hartling.org/2010/ruckblick-4-dokumentation-der-innsbrucker-tagung/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hartling.org/?p=1099</guid>
		<description><![CDATA[Aus dem ‚alten Jahr’ ist noch nachzutragen, dass endlich die Dokumentation einer Tagung zum Thema „Archivierung von digitaler Literatur“ online ist, welche im Oktober 2009 an der Universität Innsbruck stattfand (Details im dazugehörigen Post). Leider sind die ersten Vorträge von der Technik ‚verschluckt’ worden, was zugänglich ist, ist aber auch nicht zu verachten. Wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table cellpadding="5" cellspacing="0" border="0" align="right" style="border:0px solid #fff;">
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2010/01/innsbruck-hartling.jpg" alt="" title="Still Vortrag Hartling" width="250" height="149" /></td>
</tr>
</table>
<p>Aus dem ‚alten Jahr’ ist noch nachzutragen, dass endlich die Dokumentation einer Tagung zum Thema „Archivierung von digitaler Literatur“ online ist, welche im Oktober 2009 an der Universität Innsbruck stattfand (<a href="http://www.hartling.org/2009/ruckblick-2-tagung-zur-archivierung-von-digitaler-literatur/">Details im dazugehörigen Post</a>). Leider sind die ersten Vorträge von der Technik ‚verschluckt’ worden, was zugänglich ist, ist aber auch nicht zu verachten. <img src='http://www.hartling.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wie man sieht, gibt es sehr interessante theoretische Positionen und Reflexionen, diese verbinden sich meiner Meinung nach gut mit den praktischen Erfahrungsberichten von den Archivierungsorganisationen (4. Panel). Dass das Problem insbesondere auch die Autoren selbst umtreibt, zeigt das 5. Panel und in gewisser Weise auch der Mitschnitt der Bloglesung „Andere (digitale) Welten“.<br />
Hier noch schnell die Adresse: <a href="http://www.uibk.ac.at/literaturkritik/zeitschrift/727223.html">http://www.uibk.ac.at/literaturkritik/zeitschrift/727223.html</a>. Mein Beitrag findet sich im 3. Panel.</p>
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		<title>Publikation (4): Randgänge der Mediengeschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Titelblatt &#8220;Randgängeder Mediengeschichte&#8221; Pünktlich zum neuen Jahr ist auch noch ein Sammelband erschienen, den ich zusammen mit zwei Kollegen von meinem Institut in Halle herausgegeben habe. (Oder vielmehr: eigentlich ist es natürlich noch etwas Zeit für das ‚alte’ Jahr, aber verlagstechnisch ist 2010 als Erscheinungsjahr vermerkt, was nicht ganz ungeschickt ist, so gibt es für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table cellpadding="5" cellspacing="0" border="0" align="left" style="border:0px solid #fff;">
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><a href="http://www.hartling.org/buecher/index.php#randgaenge"><img alt="Randgänge der Mediengeschichte" src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2009/11/kl-titel-randgaenge.jpg" title="Randgänge der Mediengeschichte" width="150" height="213" /></a></td>
</tr>
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><small>Titelblatt &#8220;Randgänge<br />der Mediengeschichte&#8221;</small></td>
</tr>
</table>
<p>Pünktlich zum neuen Jahr ist auch <a href="http://www.hartling.org/buecher/index.php#randgaenge">noch ein Sammelband erschienen</a>, den ich zusammen mit zwei Kollegen von meinem Institut in Halle herausgegeben habe. (Oder vielmehr: eigentlich ist es natürlich noch etwas Zeit für das ‚alte’ Jahr, aber verlagstechnisch ist 2010 als Erscheinungsjahr vermerkt, was nicht ganz ungeschickt ist, so gibt es für das neue Jahr schon einen größeren Brocken.) Wir haben darin jüngere Arbeiten zum weiten Feld der Mediengeschichte zusammengestellt, was auch in der Verlagsankündigung bereits anklingt: „Die ‚Randgänge der Mediengeschichte’ umkreisen bekannte und unbekannte Territorien der Historiographie und widmen sich damit einem der größeren Themengebiete der Medien(kultur)wissenschaft. Der vorliegende Band stellt aktuelle Forschungspositionen zusammen, die noch vorhandene weiße Flecken im Feld explorieren.“<br />
Besonders stolz bin ich, dass wir hier sehr interessante Arbeiten zusammenführen konnten, die die historische Perspektive von ganz unterschiedlichen Phänomenen (Emotionen, Öffentlichkeit, Ikonen, Hören) und nahezu allen relevanten Medien (Zeitungen, Bücher, Fernsehen, Film bis hin zu den digitalen Medien) diskutieren. Den Band selbst haben wir am 23.11.2009 als Festschrift an <a href="http://www.medienkomm.uni-halle.de/kontakt/mitarbeiter/kammer/">Prof. Dr. Manfred Kammer</a> übergeben, der mich seit nunmehr fünf Jahren in sehr verschiedenen Funktionen auch auf meinem ganz persönlichen akademischen Lebensweg begleitet hat. Er selbst ist einschlägig im Feld der Mediengeschichte und insbesondere der Geschichte von digitalen Medien unterwegs. </p>
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		<title>Rückblick (3): Digital Media revisited</title>
		<link>http://www.hartling.org/2009/ruckblick-3-digital-media-revisited/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Second Life AvatarPhorkya Pizzicato Im Jahresendspurt passiert grad eine Menge, man kommt ja gar nicht nach mit der Dokumentation&#8230; Während ich grad gedruckt die Früchte vorheriger Arbeit einsammele und mit Hochdruck am Finish des neuen Buches arbeite, stand auch noch eine Konferenzreise an. Dieses Mal war ich auf einer internationalen Tagung zum Thema &#8220;Digital  Media  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table cellpadding="5" cellspacing="0" border="0" align="right" style="border:0px solid #fff;">
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2009/11/sl-avatar.jpg" alt="Second Life Avatar" title="Second Life Avatar" width="150" height="193" /></td>
</tr>
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><small>Second Life Avatar<br />Phorkya Pizzicato</small></td>
</tr>
</table>
<p>Im Jahresendspurt passiert grad eine Menge, man kommt ja gar nicht nach mit der Dokumentation&#8230; Während ich grad gedruckt <a href="http://www.hartling.org/2009/publikation-3-dissoziierte-autoren/">die Früchte</a> <a href="http://www.hartling.org/2009/publikation-2-digitalni-avtor/">vorheriger Arbeit</a> einsammele und mit Hochdruck am Finish des neuen Buches arbeite, stand auch noch eine Konferenzreise an.<br />
Dieses Mal war ich auf einer internationalen Tagung zum Thema<a href="http://digitalcultureandcommunication.blogspot.com/2009_10_01_archive.html"> &#8220;Digital  Media  Technologies  Revisited&#8221;</a>, die von &#8216;meiner&#8217; Fachgruppe <a href="http://www2.dgpuk.de/fg_cvk/">&#8220;Computervermittelte Kommunikation&#8221; bei der DGPuK</a> zusammen mit der europäischen Organisation <a href="http://www.ecrea.eu/">ECREA</a> organisiert wurde. Statt fand das Ganze an der UdK Berlin, was eine sehr schöne Räumlichkeit war und auch nur eine kurze Anreise notwendig machte.<br />
Zu meiner großen Freude war insbesondere das Problem von Identität (gefasst als &#8216;Identity 4.0&#8242;) ein sehr zentrales Thema auf der Konferenz, und so habe ich viele Anregungen und Ideen für mein neues Projekt sammeln können. (Insofern war das eine regelrechte Weiterbildung und &#8216;kick off&#8217; für die kommenden Jahre. Ganz ähnlich war das vor mittlerweile fünf Jahren, als ich mir auf einer Tagung des DGB mitten im Ruhrgebiet drei Tage lang zu Blogs, Wikis und Copyleft die Finger wund geschrieben habe. Die daran anschließende Arbeit habe ich dann Mitte 2007 eingereicht; seit sechs Monaten <a href="http://www.hartling.org/buecher/">liegt sie gedruckt vor</a>&#8230;)<br />
Ich selbst habe zum Einfluss des Internets auf Identitätskonstruktionen gesprochen und dabei ein Modell eines Identitätsdispositivs entwickelt. Mein Hauptpunkt war, dass fiktive Identitäte immer stärker werden und vor allem auch durch Diskursivierung in den Medien immer normaler. Dies mündet in einem selbstverstärkenden Prozeß und führt schlußendlich zu einer Normalität von Fiktivität.</p>
<p>Die übliche Twitter Dokumentation läuft unter dem Hashtag <a href="http://twitter.com/search?q=dgpuk">#dgpuk</a>. </p>
<p>Von meinem iPod gesendet &#8230;</p>
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		<title>Publikation (3): Dissoziierte Autoren</title>
		<link>http://www.hartling.org/2009/publikation-3-dissoziierte-autoren/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 15:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hartling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Screenshot &#8220;dichtung digital&#8221; Es ist ja immer schön, wenn die Früchte der eigenen Arbeit dann schwarz auf weiß vor einem liegen, dieser Tage ist dann endlich ein Artikel erschienen, der schon etwas länger angekündigt war. Oder vielmehr, er war eigentlich schon publiziert, als Pre-Print im Netz und wurde dann in die reguläre Ausgabe überführt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table cellpadding="5" cellspacing="0" border="0" align="left" style="border:0px solid #fff;">
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><img src="http://www.hartling.org/wp-content/uploads/2009/11/2009-hartling-dichtung-digi.jpg" alt="Screenshot Dichtung-digital" title="Screenshot dichtung-digital" width="250" height="190" class="size-full wp-image-983" /></td>
</tr>
<tr style="border:0px solid #fff;">
<td style="border:0px solid #fff;"><small>Screenshot &#8220;dichtung digital&#8221;</small></td>
</tr>
</table>
<p>Es ist ja immer schön, wenn die Früchte der eigenen Arbeit dann schwarz auf weiß vor einem liegen, dieser Tage ist dann endlich ein Artikel erschienen, der schon etwas länger angekündigt war. Oder vielmehr, er war eigentlich schon publiziert, als Pre-Print im Netz und wurde dann in die reguläre Ausgabe überführt. Das dann ebenfalls im Netz.<br />
<a target="_blank" href="http://www.dichtung-digital.org/2009/Hartling.htm">Der Aufsatz ist eine aktualisierte und überarbeitete Version eines Kapitels aus meiner Doktorarbeit.</a> Unter dem Titel „Dissoziierte Autoren“ widme ich mich mich insbesondere der höchst interessanten Subgattung einer netzliterarischen Performanzkunst und diskutiere im Detail das Projekt „Search Lutz“ von Johannes Auer. Dies hatte Ende 2006 ‚hier’ in Halle (Saale) Uraufführung und besonders gelungen fand ich insbesondere die reiche Verarbeitung des Phänomens „Autorschaft“.<br />
Erschienen ist der Aufsatz beim &#8216;Platzhirschen&#8217; <a target="_blank" href="http://www.dichtung-digital.org/">„dichtung-digital“</a>, was mich sehr stolz macht. Leider hat das Journal schon seit Jahren mit ökonomischen Problemen zu kämpfen (die ich auch mit verfolge) oder vielleicht vielmehr mit der Abwesenheit eines belastbaren ökonomischen Modells. Umso schöner ist es, dass jetzt wieder eine Ausgabe erschienen ist, die einige interessante Positionen aus dem aktuellen Diskurs um Netzliteratur zusammenführt. U.a. Auszüge aus Roberto Simanowskis jüngsten Büchern (<a target="_blank" href="http://www.hartling.org/2009/zu-simanowski-digitale-medien-in-der-erlebnisgesellschaft/">die ich ja immer nur warm empfehlen kann</a>) und von Alexandra Saemmer, die ich von <a target="_blank" href="http://www.ucm.es/info/leethi/seminario/index-eng.htm">einer interessanten Konferenz in Madrid</a> kenne.</p>
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