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Publikation (7): Klingonische Identitäten

30. Mai 2011

Digitale MedientechnologienMit großer Freude halte ich seit einigen Tagen den wunderbaren Band zu “digitale Medientechnologien” in den Händen, der die deutschsprachigen Beiträge aus der 2009er Tagung zu “Digital Media revisited” versammelt. Die beiden Herausgeber haben wirklich in Rekordzeit editiert und dabei sehr intensive Überarbeitungshinweise gegeben, was zusammen eine großartige Leistung ist. Ich selbst bin vertreten mit meinen Überlegungen dazu, wie Identitätsbildung in der heutigen Zeit immer stärker medieninduziert ist und die audiovisuellen und digitalen Medien dabei förmlich zu Identitätsdispositiven werden. Fiktive Identitäten nehmen m.E. immer stärker Einfluss auf reale Identitätsbildungsprozesse, dies wird in den Medien diskursiviert und damit beständig normalisiert.
Ich diskutiere diesen Zusammenhang an klingonischen Identitäten aus dem „Star Trek“-Universum und er wird sehr deutlich an einem Zitat aus einer Dokumentation zu „Star Trek“-Fans, mit denen ich meine Überlegungen überschrieben habe: „Klingons allow us to express a certain aspect of our personality that we’re not allowed to do in public“.

Hier der Ankündigungstext vom Verlag:

Digitale Medientechnologien wie z.B. Mobiltelefonie oder das Internet spielen immer stärker eine zentrale Rolle sowohl für unsere Gesellschaft als auch für unsere Alltagswelt. Dabei sind sie keineswegs allein Voraussetzung kommunikativer und medialer Prozesse, sondern sind auf das Engste mit kulturellen und sozialen Kontexten verbunden. Alle diese Bezüge verändern sich in wechselseitiger Einflussnahme und mit hoher Dynamik. Der Band reflektiert den Ertrag bisheriger kommunikationswissenschaftlicher Forschungsansätze zu digitalen Medientechnologien und wirft einen Blick auf zukünftige Forschungsherausforderungen.

Mehr Informationen gibt es hier: <http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17838-7/Digitale-Medientechnologien.html> und Springerlink sei dank, kann man das Buch auch schon online lesen, wenn es einen bezahlten Zugang gibt: <http://www.springerlink.de/content/978-3-531-17838-7/>.

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