Presse (1): Dozent in einer Minute
Für das hallische Studierendenfernsehenprojekt “Uni-TV” habe ich vor einiger Zeit ein kleines Statement zum Familienaktionsjahr der Universität Halle gegeben. Was ich gern ausführlicher gesagt hätte, aber dann doch leider der knappen Zeitbeschränkung zum Opfer fiel, war folgendes: Nicht nur unterstützt der Beruf eines Wissenschaftlers das Familienleben mit kleinen Kindern in gewisser Weise recht gut (Flexibilität der Zeit), auch wenn er andererseits gleichzeitig große Bedrohungen mit sich bringt (Unsicherheit der Anstellungen, geforderte Mobilität). Und hier überwiegen die Vorteile, was die Uni als Institution strukturell ermöglicht, hoffentlich auch zunehmend aktiver noch unterstützt.
Die Wissenschaft allgemein, eine Universität im Besonderen tut aber auch sehr gut daran, so zu handeln. Denn die Kinder von heute sind ja die Studierenden von morgen, es liegt also im ureigendsten Interesse jeder Bildungs- und logisch auch Forschungsinstitution, hier frühzeitig an den akademischen Nachwuchs zu denken.
Über die Beförderung in der Anmoderation habe ich mich erstmal gefreut, der Titel ist aber natürlich noch nicht verdient. Ich nehme das mal als gutes Omen und möglicherweise als Ansporn, auf dem gewählten Pfad kräftig weiter auszuschreiten.
Hier das Video: